Noahs erster Brei

29.06.09

Der Berich von Noahs erstem Brei wird ziemlich kurz und auch nicht besonders aufregend. Leider oder besser gesagt zum Glück. Seinen ersten Brei bekam Noah an einem Montag. Es war frisch selbstgekochter Kürbisbrei. Um 15:00 nach seinem Schläfchen zog ich Noah zum ersten Mal ein Lätzchen an und setzte mich mit ihm mitten auf den Boden. >Da kann der Brei nicht so weit fliegen, wenn Noah gegen den Löffel haut!<, dachte ich mir. Andreas hat das Ganze fast verschlafen. Er lag auf dem Sofa und ruhte sich aus. Trotzdem weckte ich ihn und forderte ihn auf Photos von der ersten Breimahlzeit im Leben seinens Sohnes zu machen. Ich strich etwas Muttermilch aus und vermischte sie mit dem Kürbispüree. Dann bekam Noah erst noch etwas Milch so, um ihm zu zeigen, dass es jetzt Essenszeit war. Schließlich war es soweit und ich führte zum ersten Mal den Löffel zu dem Mund meines Sohnes. Ich stupste die Löffelspitze gegen Noahs Lippen und automatisch öffnete er den Mund ein wenig. Schnell ließ ich ihn vom Brei kosten und siehe da. Er verzog zwar das Gesicht, doch gleich darauf öffnete er bereitwillig den Mund für den nächsten Löffel voll Brei. Zwischendurch stopfte er sich sein Lätzchen in den Mund, um heraus zu finden, ob das auch essbar ist und er nahm auch den Löffel in die eigene Hand und strich dabei mit den Fingern den Brei herunter, um ihn dann so in den Mund zu stopfen. Zum Schluss bekam er noch einmal Milch und dann war er auch schon wieder so erschöpft, dass er wieder ins Bett wollte. Wie gesagt, nicht besonders aufregend. Keine Breischlacht oder Tränen. Scheinbar hatten wir eine Woche nachdem Noah sechs Monate alt geworden war genau den richtigen Zeitpunkt ausgesucht. Mittlerweile reist er den Mund schon auf, wenn er den Löffel nur sieht und wehe um 15:00 steht Brei und Tee nicht bereit.

 

Nur wenn Zähnchen im anmarsch sind, hat er keien Lust. Dann geht kein Mund auf und ich habe große Mühe im wenigstens eine Mindestportion schmackhaft zu machen.

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